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Gebührenvorschuss

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz regelt diesbezüglich (§ 9 RVG):

"Der Rechtsanwalt kann von seinem Auftraggeber für die entstandenen und die voraussichtlich entstehenden Gebühren und Auslagen einen angemessenen Vorschuss fordern."

Die Sachbearbeitung in migrations-, insbesondere asylrechtlichen Angelegenheiten kann sich über eine sehr lange Zeitdauer, mitunter über mehrere Jahre, hinziehen. In der Regel ist jedoch gleich zu Beginn des Mandatsverhältnisses ein erheblicher Teil der anwaltlichen Leistung zu erbringen. Aus diesem Grund wird von mir eine Vorschussrechnung über die voraussichtlich anfallenden Gebühren erstellt, auf die noch vor dem ersten Tätigwerden eine Anzahlung (üblicherweise 500,00 €; in asylrechtlichen Angelegenheiten in der Regel niedriger) und anschließend monatliche Raten zwischen 50,00 € und 150,00 € zu leisten sind.

  Bild (Justitia - Deutsche Gesetze): Susann von Wolffersdorff / pixelio.de